Ausfahrt Ulm und Kloster Wieblingen 26.01.24-28.07.24

 

Um unsere neuen E-Scooter zu testen, hatten wir uns ein Ziel in Stadtnähe von Ulm ausgesucht.

Auf dem von uns favorisierten Stellplatz in Stadtnähe zu Ulm wurde inzwischen ein Übernachtungsverbot für Camper verhängt. Also steuerten wir den gebührenpflichtigen Stellplatz in Neu-Ulm an, der sich neben einer Sporthalle befand. Stundenlanges Trommeln anlässlich einer Sportveranstaltung ließen uns den Abend nicht so richtig genießen. Gegen Mitternacht kehrte dann endlich etwas Ruhe ein.

 

27.01.24 Ulm

 

Mit unseren E-Scootern fuhren wir am Vormittag nach Ulm uns besuchten zunächst das Fischerviertel mit seinem schiefen Haus. Immer an der Donau entlang erreichten wir schließlich den Park Friedrichsau.

 

Anschließend besuchten wir die Grabenhäusle. Die farbenfrohen, kleinen Häuser liegen am nördlichen Rand der Altstadt. Sie wurden zwischen 1610 und 1634 auf den Ulmer Stadtmauerwall für die damals lebenden Soldaten gebaut, damit diese einen guten Blick in die zur Befestigung gehörenden Graben haben. Inzwischen sind die kleinen Häuser saniert und geben ein hübsches Fotomotiv ab.

 

 

In einem Straßencafé direkt am Münsterplatz fanden wir noch einen Platz im Freien und konnten die letzten Sonnenstrahlen des Tages bei einer Tasse Kaffee genießen.

 

Anschließend fuhren wir wieder mit einigen Stopps zum Stellplatz zurück. Als Fazit für unsere erste4 Scooter-Tour stellen wir fest, dass uns noch eine Handyhalterung zur Navigation fehlt.

 

Den Abend verbrachten wir wieder bei einem Glas Wein im Wohnmobil. Bei den frostigen Temperaturen bemerkten wir auch eine Kältebrücke an den Pilotensitzen.

28.01.24 Kloster Wieblingen

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück unternahmen wir die nächste kleine Tour zum nahen Kloster Wieblingen. Der Bibliothekssaal ist seinem überreich geschmückten Stuck und Malereien im Nordflügel des Konvents ist ein Muss eines jeden Besuches. Wir kamen in den Genuss einer kostenlosen Führung, bei der das reiche Figurenprogramm und das monumentale Deckenfresko erklärt wurde.  

 

 

 

 

Fasziniert waren wir auch von der Legoausstellung, in der das Kloster Wiblingen in allen Einzelheiten nachgebaut wurde. Das in zweijähriger Bauzeit aus über 800000 Legosteine entstandene Modell hat eine Länge von 3,5 Metern und eine Breite von 2,6 Metern. Es wiegt 350 Kilogramm. 

 

 

Wieder am Wohnmobil zurück verstauten wir die Roller und wärmten uns bei einer Tasse Kaffee wieder auf, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

 

Allgäu Oberreute  23.02.-25.02.34

 

Unsere nächste kleine Auszeit führe uns ins Allgäu nach Oberreute, auf dem wir mit einem schönen Sonnenuntergang begrüßt wurden.  Aufgrund der abendlichen Temperaturen konnten wir uns zu keiner Aktivität mehr aufraffen. Als Anlass dieser kleinen Tour sollte auch ein Test der neu angeschafften Thermovorhänge im Fahrerhaus sein.

 

Mit einem Infrarot-Thermometer unternahmen wir zuerst eine Messung ohne Winterschutz und ca. eine ½ Stunde später eine Messung mit der von Außen angelegten Isoliermatte und nochmals eine ½ Stunde später eine Messung mit den an der Reling im Fahrerhaus befestigten Thermovorhängen.

Da diese Vorhänge eigentlich nur in Vorbereitung auf unsere Islandtour angeschafft wurden, wollten wir auch nicht viel Geld ausgeben und kauften ein relativ einfaches Produkt, welches wir mit Klemmzwingen befestigten. Unsere Messergebnisse ergaben einen Temperaturunterschied von ca. 5 Grad.   

 

24.02.24

 

Bei herrlichem Sonnenschein und schon fast frühlingshaften Temperaturen machten wir uns auf eine sehr schöne Wanderung in Richtung Österreich. Auch der rasche Anstieg zu Beginn unserer Wanderung sorgte dafür, dass es uns ordentlich warm wurde. Der schön angelegte Grenzerpfad

war sehr schön angelegt und ausgesprochen informativ.

 

Auf der Höhe von Sulzberg entdeckten wir ein Kiosk, in dem auch warme Getränke angeboten wurden. Mit einem herrlichen Blick über die Nagelfluhkette können wir unseren Glühwein in der Sonne sitzend genießen.

 

Die Wanderung führte uns schließlich weiter zur Hausbachklamm und wieder zurück an den Wohnmobilstellplatz nach Obereute.

25.02.24

 

Auch am nächsten Tag konnten wir eine schöne Wanderung unternehmen. Als Zwischenziel hatten wir uns denn Kräutergarten Artemesia ausgesucht. Auf der Terrasse konnten wir die Sonne bei einem Getränk genießen.

Den schön angelegte Kräutergarten werden wir im Sommer bestimmt noch einmal besuchen. Auch die servierten Speisen sahen sehr lecker aus. Da wir jedoch erst kurz zuvor ausgiebig gefrühstückt hatten, ließen wir das Mittagessen ausfallen.

 

Auf dem Heimweg besuchten wir auf einen kurzen Plausch noch eine ehemalige Arbeitskollegin in Scheidegg.

 

15.03.-17.03.24 Stuttgart – Strümpfelbach

 

Ein ganz besonderes Wochenende sollten wir in Stuttgart erleben.

Auf einem P+R Parkplatz etwas außerhalb von Stuttgart fanden wir einen geeigneten Übernachtungsplatz.  Die Anfahrt zu P+R gestaltete sich aufgrund der vielen Baustellen etwas schwierig. Doch ist einigen Umwegen erreichten wir schließlich den Platz.  Ein kurzer Spaziergang führte uns noch zum Parkscheinautomaten zur Vorabinformation.

Am Vortag hatten wir noch die letzten Karten für das Museum der Illusionen erstanden.

Da wir nur noch ein Zeitfenster von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr erhalten hatten, mussten wir den Tag entsprechend früh starten.

 

Mit der S-Bahn erreichten wir etwas überpünktlich die Stadtmitte und mussten noch einige Minuten bis zur Museumsöffnung warten. Das Museum ist ein Ort voller spannender und lehrreicher visueller Erfahrungen. Ca. 70 verschiedene Exponate optischer Täuschung und Illusionsräume täuschen das menschliche Gehirn, das Seh- und Wahrnehmungsvermögen. Das einstündige Zeitfenster war wie im Flug vorbei. Gerne hätten wir das ein oder andere Exponat noch ausführlicher getestet.

Nach diesen interessanten Erfahrungen steuerten wir den berühmten Instagram Fotopoint, die Bibliothek in Stuttgart an. Viele der Besucher kommen vermutlich wie wir nur, um ein Foto dieser besonderen Räumlichkeit zu schießen.  Leider war bei diesem Besuch die Dachterrasse wegen der winterlichen Zeit geschlossen.   

 

Anschließend besuchten wir einen Imbiss im nahen Milaneo  und stärkten uns wieder. 

Interessant fanden wir auch die Markthalle mit all den Leckereien und Gerüchen aus nah und fern.

 

Auf einen Stadtbummel und Shopping hatten wir anschließend keine große Lust mehr. Also spazierten wir zum Bahnhof und suchten uns die nächste S-Bahn zurück zum P+R Parkplatz. So hatten wir genügend Zeit, uns noch etwas auszuruhen und gemütlich eine Kaffeepause einzulegen.  

Für unsere bereits 1 Jahr im Voraus gekauften Tickets zu der Musikveranstaltung „The World of Hans Zimmer“ achten wir uns mit der S-Bahn wieder früh auf den Weg. Bereits 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltung stürmten die Menschen aus allen Richtungen zur Hanns Martin Schleyer Halle.

 

Uns erwartete eine grandiose Show mit Videoeinlagen zu den Filmsequenzen oder der Solisten in der ausverkauften Halle.  Nach fast 3 Stunden Konzertvergnügen stürmten am Ende fast 15.000 Menschen gleichzeitig aus der Veranstaltung. Mit etwas Wartezeit konnten wir auch mit einem Bus zurück zur S-Bahn fahren.

17.03.24

 

Auf der Heimfahrt legten wir noch eine Pause in Strümpfelbach ein und machten eine sehr schöne Wanderung auf dem Skulpturenpfad. Überraschenderweise hatte sogar eine kleine Hütte auf dem Weinweg geöffnet und wir konnten eine Frühschoppenpause einlegen.